Abschluss „Russische Jahreszeiten“ in Deutschland

Mit zwei glanzvollen Konzerten in Berlin (Russisches Haus und Konzerthaus) fand das kulturelle Jahresprojekt „Russian Seasans“ seinen erfolgreichen Abschluss. Auf der vorangegangenen Pressekonferenz erklärte Generaldirektor Alexey Lebedev:

„Insgesamt gab es 437 Veranstaltungen an 85 Orten in Deutschland. Die kulturellen Darbietungen haben viele Emotionen vermittelt und dem deutschen Publikum ein Stück der russischen Seele gezeigt“. Starpianist Denis Matsuev aus Irkutsk stellte das Talenteprojekt „Neue Namen“ vor.

Starpianist Denis Matsuev Pressefoto
„Neue Namen“ Pressefoto

Er ist selbst in den Genuss dieser russlandweiten Förderung dieser Kulturstiftung gekommen. Inzwischen haben seit 1990 fast 20.000 junge Musiker eine erfolgreiche Ausbildung absolviert und sind auf allen Bühnen der Welt zu erleben. Darunter Olga Ivanenko (Klavier), Varvara Petrova (Klarinette), Roman Sher Klavier) und Sergey Mkrtichyan (Violine).

In Russland läuft gegenwärtig der Ausscheid im Wettbewerb „Blauer Vogel“ deren Gewinner 2020 in Berlin auftreten werden. Diese Nachwuchskünstler stammen teilweise ausd en kleinsten Dörfern und fühlen sich inzwischen wie eine große Familie. Das deutsche Publikum hat die originalen Aufführungen begeistert aufgenommen und freut sich besonders auf die stetigen Fortsetzungen im Russischen Haus in Berlin.

Das Projekt wurde nach den weltbekannten, von Sergej Djagilew organisierten Gastspielen „Russische Saisons“ benannt. Sie verliefen zwischen 1906 und 1929 in Europa und Amerika, wurden ein Teil der europäischen Kulturtradition und leisteten einen besonderen Beitrag zur globalen Ballett- und Opernkunst. 

Am Rande der Seasons wurde mitgeteilt, dass dem Gewandhaus Leipzig eine im Atelier Repin geschaffene Büste von Tschaikowski übergeben wurde. 2020 wird in Russland ein Deutschlandjahr gestartet. Es beginnt im Sommer und reicht bis ins Jahr 2021 (https://russianseasons.org/de/ . Aktuell zu sehen im Russischen Haus sind noch zwei neue Ausstellungen: „“Historische INTOURIST-Plakate von 1930-1970“ und „Das nicht Entfremdbare“, eine Gemäldeschau.  gk

2 Fotos ©RS