Berliner in Austin (Texas)

 Mehr als 100 Akteure der Digital- und Kreativszene präsentieren Berlin-Brandenburg ab 10. März 2017 auf der South by Southwest (SXSW) im texanischen Austin – dem Festival, auf dem sich Größen wie Twitter und Foursquare erstmals der Welt vorstellten. Startups, Corporates, Designer, Musiker und andere Kreative aus der Region gestalten das Programm im „German Haus“, der deutschen Gemeinschaftspräsentation auf der SXSW, mit und treffen sich zu Panels, Showcases, Meetups und Pitches vor einem internationalen Publikum. Im letzten Jahr kamen rund 70.000 Branchenvertreter aus aller Welt. Ein Berliner Startup mit Brandenburger Wurzeln könnte in diesem Jahr bei den SXW-Awards abräumen.

 

Junge Unternehmen aus der Region sorgten bereits 2016 für Aufsehen. Die UNO-Initiative „Share the Meal“ und die Virtual-Reality-App „Splash“ räumten bei den SXSW-Awards ab. Auch in diesem Jahr stehen die Chancen gut: Das Autio Tech-Startup Holoplot steht im Finale der Interactive Innovation Awards in der Kategorie „Music and Audio Innovation“. Die SXSW-Awards zeichnen jährlich die innovativen technologischen Entwicklungen weltweit aus.

 

Dr. Stefan Franzke, Sprecher der Geschäftsführung Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, sagte: „Berliner Startups sind inzwischen fester Bestandteil in den Endrunden der SXSW-Awards, eine der weltweit begehrtesten Auszeichnungen der Kreativ- und Digitalszene. Der Erfolg zeigt, dass Ideen aus Berlin zu den besten der Welt gehören und sich im internationalen Wettbewerb behaupten. Ich wünsche Holoplot viel Erfolg und freue mich, dass ein Berliner Startup mit Brandenburger Wurzeln für die Region ins Rennen geht“.

 

Sebastian Saule, Geschäftsführer ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg, erklärte: „Brandenburg beteiligt sich erstmals an der SXSW. Wir freuen uns sehr, das gemeinsam mit Berlin tun zu können. Als Hauptstadtregion werden wir das größte Kontingent deutscher Teilnehmer auf der SXSW stellen. Berlin ist die Stadt der coolen Clubs, Brandenburg ist das Land der heißen Musikfestivals. So stellt sich in einem Panel die neue Generation ländlicher „Boutique-Festivals“ vor, wie etwa das „Feel Festival“ am Bergheider See bei Finsterwalde oder die „Wilde Möhre“ in Drebkau. Darüber hinaus ist die Digitalisierung in der Filmwirtschaft ein zentrales Thema für Brandenburg. Insbesondere in Potsdam-Babelsberg beschäftigen sich rund um die Filmstudios inzwischen mehr als 100 kreative Firmen damit und arbeiten dabei auch mit Berliner Unternehmen zusammen“.

 

Neben den Auftritten im „German Haus“ gestalten Unternehmen und Kreative aus der Region die offizielle SXSW-Konferenz mit, sowie den deutschen Gemeinschaftsstand im Convention Center. Virtual Relality, Audio Tech, FashionTech, Design und 3D-Druck sind die Trend-Themen, um die sich die Beiträge aus Berlin-Brandenburg in diesem Jahr drehen. Zu den Höhepunkten im „German Haus“ zählt das Panel „Festival evolution – The new festival generation.

 

Die Delegation aus Berlin-Brandenburg ist Teil der deutschen Präsentation auf der SXSW, dem größten Auftritt der deutschen Kreativbranche im Ausland, und ein Gemeinschaftsprojekt von zahlreichen Partnern aus der Hauptstadtregion. Sie wird von den Ländern Berlin und Brandenburg, einschließlich des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Berlin-Brandenburg Interactive Night am 13. März ist das Hauptevent der Delegation im German Haus und wird vom Musicboard Berlin und der Langen Nacht der Startups unterstützt.

 

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.