Blumen zum Valentinstag

 Am 14. Februar 2017 ist Valentinstag, der Tag, der Floristen besondere Freude bereitet. Inzwischen können die Blumengrüße für die Liebsten auch online bestellt werden. Aber das Geschäft mit gelieferten Blumen floriert nicht nur zum Valentinstag. Mehr als jeder fünfte Bundesbürger (22 Prozent) kauft Blumen, Sträuße und Gestecke online. Das entspricht rund 12,5 Millionen Bundesbürgern. Dies ergab eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom. Dabei wurden 1.158 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt. 1.133 haben in den vergangenen zwölf Monaten etwas im Internet gekauft. Die Fragestellung lautete : „Welche der folgenden Waren haben Sie schon einmal online gekauft?“

Der Anteil der Online-Blumenkäufer hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Bei einer ähnlichen Befragung im Jahr 2012 gaben erst elf Prozent der Onliner an, Blumen im Netz zu kaufen. Interessanterweise gibt es beim Online-Blumenkauf keinerlei Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Auch das Alter der Kunden spielt kaum eine Rolle: Lediglich in der Altersgruppe der 14- bis 20-Jährigen haben erst 12 Prozent Blumen oder Pflanzen online bestellt. Bei den 30- bis 49-Jährigen sowie den über 65-Jährigen ist es jeweils ein Viertel (24 bzw.

25 Prozent). Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 27 Prozent. „Die Lieferung von empfindlichen Produkten wie Blumen, Pflanzen oder auch Lebensmitteln ist bei der heutigen Logistik kein Problem mehr. Kriterien bei der Auswahl eines Blumenversands sind neben dem Preis und dem Sortiment auch Services wie Frische-Garantien, die dem Käufer einen zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Versand gewährleisten“, sagte Bitkom-Expertin Julia Miosga.

Für Anlässe wie den Valentinstag, aber auch für Jubiläen oder zum Muttertag können auf den meisten Händlerseiten zur besseren Übersicht eigene Kategorien aufgerufen werden. Der Käufer kann dort zwischen vielfältigsten Zusammenstellungen, Blumenarten, Blumenfarben, mit oder ohne Dekoration, verschiedenen Größe der Sträuße und zusätzlichen Geschenken wie Pralinen oder Grußkarten wählen. „Die Verbraucher schätzen vor allem den Service der Online-Blumenversandhäuser. So ist es heute kein Problem mehr, Blumengrüße auch ins Ausland oder kurzfristig und an Feiertagen zu versenden“, erklärte Miosga.

Auch Kurzentschlossene müssen nicht auf einen Blumengruß aus dem Netz verzichten – einzelne Shops nehmen wenige Stunden vor dem Versandtermin noch Eil-Bestellungen an. Bei Internethändlern, die ihre Blumen per Post verschicken, sollte die Bestellung n der Regel spätestens bis zum Vortag eingehen. Bis zu welcher Uhrzeit genau, verrät ein Blick in die Lieferhinweise oder Geschäftsbedingungen (AGB). Allerdings ist bei einer gewünschten Zustellung an Sonn- und Feiertagen oder am gleichen Tag der Bestellung oftmals ein Sonderzuschlag auf den Preis fällig.

Das im Internet übliche zweiwöchige Widerrufsrecht gilt nicht für verderbliche Waren – und dazu zählen natürlich auch Schnittblumen. Einige Blumen-Shops bieten aber eine Frische-Garantie und Ersatz, wenn die Kunden nicht zufrieden sind. Es empfiehlt sich deshalb, die Lieferbedingungen zu vergleichen.

Für den Valentins-Klassiker, einem Strauß roter Rosen, muss der Kunde häufig etwas tiefer in die Tasche greifen: Ein großer Strauß kann mehrere hundert Euro kosten. Daneben gibt es aber eine breite Auswahl anderer Sträuße mit günstigeren Blumen wie Tulpen, Margeriten oder Gerbera.

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.

Foto: gm