Breitbandhochleistungsnetze unabdingbar

 Die Süßwarenindustrie ist in allen Regionen Deutschlands ein bedeutender und stabiler Arbeitgeber und leistet einen wichtigen Beitrag für Wohlstand und Beschäftigung.

 

Leistungsfähige Breitbandnetze zum schnellen Informations- und Wissensaustausch sind für die Unternehmen der deutschen Süßwarenindustrie von hoher Bedeutung und ein entscheidendes Standortkriterium. Die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Gebiete steht und fällt mit dem zügigen Aufbau der für den zunehmenden Datenstrom erforderlichen Breitbandhochleistungsnetze..

 

Insbesondere Gemeinden im ländlichen Raum sind jedoch oftmals nicht ausreichend an das schnelle Internet angeschlossen. Hier hat die Süßwarenindustrie traditionell viele Standorte. Deshalb müssen die Lücken der Breitbandversorgung, wie es sie insbesondere im ländlichen Raum immer noch gibt, möglichst bald geschlossen werden.

 

Es ist aus Sicht des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) sehr zu begrüßen, dass sich die Bundesregierung darauf verständigt hat, bis 2018 eine flächendeckende Versorgung mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbits/s anzustreben. Nach Angaben der Bundesregierung verfügen derzeit zwar schon rund 55 Prozent der Haushalte über hochleistungsfähige Breitbandanschlüsse. Im ländlichen Raum ist die Versorgungsrate aber deutlich schlechter. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft setzt sich deshalb zu Recht intensiv dafür ein, dass die ländlichen Räume parallel zu den Ballungsgebieten mit Hochleistungsinternet versorgt werden.

 

In Gesprächen zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und den Telekommunikations-Unternehmen haben die Netzbetreiber zugesagt, wie 2015 und 2016 weiterhin 8 Mrd Euro jährlich in die Netze zu investieren. Vom Bund sollen ab 2018 pro Jahr 3 Mrd Euro in den Ausbau des schnellen Internet fließen. So soll bis 2025 ein hochleistungsfähiges Breitbandnetz entstehen.

 

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.