Brennende Kerzen

 Die DEKRA wurde 1925 als Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein gegründet. Inzwischen hat sie rund 37.000 Mitarbeiter und ist die führende Prüfungsgesellschaft in Europa. Vornehmlich befaßt sich die DEKRA mit der technischen Überwachung von Kraftfahrzeugen, ist aber auch auf anderen technischen Gebieten tätig.

Im Hinblick auf die Weihnachtszeit warnt die DEKRA vor der Brandgefahr in deutschen Wohnzimmern. Vor allem der sorglose Umgang mit brennenden Kerzen verwandeln die stimmungsvollen weihnachtlichen Kränze, Gestecke oder Bäume allzu oft in potenzielle Brandsätze.

„Eine große Gefahr geht von brennenden Kerzen aus, die in zu geringem Abstand von darüber liegenden Zweigen, Vorhängen oder Deko-Teilen angebracht sind oder bei Adventskränzen und Gestecken zu weit abbrennen“, erklärte Mario Schwarz, DEKRA Niederlassungsleiter in Berlin. „Manchmal fallen auch Kerzen um, weil sie nicht ausreichend befestigt wurden, Kinder unbeaufsichtigt damit spielen oder ein Haustier vor Begeisterung am Tisch hochspringt“. Eine weitere Gefahrenquelle sind Kerzen minderer Qualität, die auslaufen können oder deren Docht umkippen kann. Der Sachverständige empfiehlt, folgende Sicherheitsregeln zu beachten:

Brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt oder mit Kindern oder Haustieren allein lassen.

Auf ausreichenden Abstand zu brennbaren Gegenständen aller Art sowie auf einen stabilen hitzebeständigen Kerzenhalter achten.

Kerzen nicht ausblasen, sondern mit einem Kerzenlöscher ersticken. Vorsicht: Zugluft kann einen glimmenden Docht neu entzünden.

Beim Kerzenkauf auf Qualität achten. Sicherheit signalisiert das „RAL Gütezeichen Kerzen“, welches an einer stilisierten Kerzenflamme zu erkennen ist.

Wassereimer, Löschdecke und Feuerlöscher bereithalten, falls es doch einmal zu einem Brand kommt. Im Notfall 112 anrufen!

 

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.