Erster Ausflug

 

Erster Ausflug mit Mutter Kaveri Foto: Zoo-Berlin

 Der Heiligabend 2016 geborene Lippenbär durfte am 27. März 2017 zusammen mit seiner Mutter Kaveri die Wurfhöhle verlassen. Bei schönsten Frühlingswetter mit viel Sonnenschein erkundete er die Außenanlage des Bären-Geheges. Dabei blieb er die meiste Zeit in der Nähe seiner Mutter. Noch hat er keinen Namen. In den ersten Apriltagen wird sein Name nach einer Abstimmung über die sozialen Netzwerke bekannt gegeben werden.

 

Noch ernährt sich der kleine Lippenbär ausschließlich von Muttermilch, auch wenn er schon Interesse an fester Nahrung zeigt. Neben Früchten, Blüten und Honig sind Termiten ein besonderer Leckerbissen für Lippenbären. Dafür brechen sie den Termiten-Bau auf, fahren die beweglichen Lippen aus, schließen die Nasenlöcher und lecken die Termiten mit ihrer langen Zunge einfach auf.

 

Lippenbären kommen ausschließlich auf dem indischen Subkontinent vor und sind von der Weltnaturschutzorganisation als gefährdet eingestuft worden. Es gibt Schutzgebiete für sie, aber außerhalb solcher Gebiete sind die Lippenbären durch die Zerstörung der Wälder und die Jagd jedoch von Aussterben bedroht.

 

Anlässlich des ersten Ausflugs des kleinen Lippenbärs wurde auch der Pate bekanntgegeben. „Wir freuen uns, dass wir mit den Berliner Stadtwerken den perfekten Paten für unseren kleinen Lippenbären gewinnen konnten. Als Direktor einer modernen, wissenschaftlich geführten zoologischen Einrichtung spielt Nachhaltigkeit auch für uns eine große Rolle“, erklärte Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem.

 

Die Berliner Stadtwerke konzentrieren sich auf die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. „Wir leben in einem Zeitalter, in dem das Thema Ökologie kein Nischenthema mehr ist. Im Jahr 2050 soll Berlin klimaneutral sein. Die Berliner Stadtwerke werden dabei eine über Berlin hinaus wahrnehmbare und zentrale Rolle einnehmen“, versprach Andreas Irmer, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke GmbH.

 

Ab sofort wird der kleine Lippenbär ständig auf der Außenanlage zu sehen sein. Allerdings werden die Mutter und ihr Nachwuchs weiterhin die Möglichkeit haben, sich hinter die Kulissen zurückzuziehen. Deshalb werden die beiden nicht immer zu sehen sein.

 

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.