Grüne Woche: 25 Jahre Brandenburg-Halle

Agraminister Jörg VogelsängerFoto: © Günter Meißner

 Die Brandenburg-Halle präsentiert seit nunmehr 25 Jahren während der Grünen Woche die Agrar- und Ernährungswirtschaft des Landes Brandenburg. In der inzwischen abgerissenen alten Halle 3 zeigte sich Brandenburg als erstes neues Bundesland in einer eigenen Länderhalle. Seit 1994 ist die Messehalle 21A der Stammplatz der Brandenburger während der Grünen Woche, die in diesem Jahr vom 20. bis 29. Januar 2017 in den Messehallen unter dem Funkturm in Berlin stattfindet.

Agrarminister Jörg Vogelsänger erklärte die Brandenburg-Halle zur schönsten Halle auf der Grünen Woche, in der 75 Marktstände sich um einen Marktplatz gruppieren; sechs Aussteller sind zum ersten Mal vertreten.

Neben Unternehmen der heimischen Agrar- und Ernährungswirtschaft werden wieder Gärtner, Fischer, traditionell arbeitende Handwerker, Landgasthöfe, Gastgeber aus dem Land- und Naturtourismus, Agrarverbände und die Brandenburger Nationalen Naturlandschaften (Nationalpark, Biosphärenreservate, Naturparke) die ländlichen Regionen Brandenburgs präsentieren. Neu sind in diesem Jahr die Brandenburger Kleinbrauereien, die immer mehr werden. Hier lebt eine alte Tradition wieder auf. Das Bühnenprogramm wird unter der Beteiligung von rund 1.400 Akteuren von den Landkreisen und Wirtschaftsfördergesellschafen gestaltet. Das Kochstudio wird – wie in jedem Jahr – großes Interesse bei den Besuchern der Grünen Woche finden. Hier moderiert der bekannte RBB-Moderator Detlef Olle für den Verband pro agro den Auftritt der Brandenburger Kochkünstler aus Restaurants und Landgasthöfen.

Hanka Mittelstädt, Vorstandsvorsitzende pro agro, berichtete, dass am ersten Messetag das Bühnenprogramm von pro agro, dem Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. gestaltet wird. Höhepunkt wird die Verleihung des 18. pro agro Marketingpreises sein, für den

46 Bewerbungen eingingen. Außerdem wird der Austragungsort der zentralen Eröffnungsveranstaltung der 23. Brandenburger Landpartie bekannt gegeben. Neben dem pro agro-Kochstudio wird der Verband den Besuchern als neues Angebot die Aktionsfläche bieten, auf der verschiedene Handwerker ihr Können und ihre Erzeugnisse darstellen.

Wie moderne Landwirtschaft betrieben wird, können die Besucher der Grünen Woche, insbesondere auf dem Erlebnisbauernhof in Halle 3.2 oder in der Tierhalle erfahren,. Darauf wies Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbands Brandenburg, hin. Speziell die Digitalisierung in der Landwirtschaft wird vorgestellt.

Die ehrenamtliche Sprecherin des Clusters Ernährungswirtschaft in Brandenburg und Geschäftsführerinder Sanddornprodukte-Firma Christine Berger GmbH

& Co. KG aus Petzow, Dorothee Berger, führte aus, dass das Cluster 3.400 Unternehmen umfaßt, das 57.000 Mitarbeiter beschäftigt und in 2016 einen Umsatz von 4,3 Mrd Euro erzielte. Die Branche zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in Brandenburg. Ziel ist es, die Verfügbarkeit der Produkte aus der Region zu steigern, so dass sie auch im Handel vertreten sind. Dazu gehört auch, die Kooperation entlang der Wertschöpfungskette zu intensivieren.

Als wichtigstes Schaufenster auf der Grünen Woche bezeichnete Manfred Memmert, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von pro agro und Geschäftsführer der Werder Frucht Süßmost und Weinkelterei GmbH Hohenseefeld, die Brandenburg-Halle, in der immer wieder Neuentwicklungen der Ernährungswirtschaft von pro agro vorgestellt würden. Insbesondere die Vertreter der Handelsketten werden in die Brandenburg-Halle eingeladen um neue Produkte vorzustellen.

 

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.

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