Güstrow

Auf diesen Balkon trafen sich Helmut Schmidt und Erich Honecker

Auf diesen Balkon trafen sich Helmut Schmidt und Erich Honecker

Rathaus von Güstrow

Rathaus von Güstrow Eine Stadt und ihre Geschichte

Mitten in Mecklenburg – Vorpommern, ca. 40 Kilometer von Rostock entfernt, liegt die Stadt Güstrow, eingebettet von grünen Wiesen, Wäldern und dem Inselsee. Mit dem Mauerfall im November 1989 ist aus dem düsteren Güstrow eine helle erwachte Stadt gworden.

Marktplatz Die damals maroden Fachwerkhäuser wurden inzwischen saniert und die Straßen mit Altstadtpflaster wieder begehbar gemacht. Nicht unerwähnt soll ein Ereignis aus der jüngeren Vergangenheit sein.

1981 besuchte Bundeskanzler Helmut Schmidt auf seinem Wunsch hin während eines Staatsbesuches in der DDR die Stadt Güstrow. Die große geschichtliche Bedeutung der Stadt zog ihn an. Seit 1995 ist Helmut Schmidt Ehrenbürger dieser Stadt.

Güstrow zählt mit zu den attraktivsten Städten Deutschlands, allein durch ihre Kulturgeschichte. Die verspielten engen Straßen, das Schloss, der Dom, die Kirche und das Rathaus am Marktplatz geben der Stadt ein besonderes Flair. Die heutige Bausubstanz reicht von der Gotik über die Renaissance bis zum Jugendstil und der Bauhausarchitektur

Nachtwächter Herr Kömer

Nachtwächter Herr Kömer

des letzten Jahrhunderts. Die Stadtväter haben eine schöne alte Tradition wieder aufleben lassen.

Um Brände zu verhindern lief schon vor 1600 der Nachtwächter durch die Stadt und erinnerte die Bürger daran, die Herdfeuer zu löschen (um 1500 brannte ganz Güstrow ab). Gleichzeitig waren die Nachtwächter mit den Torwächtern die Polizei der Stadt. Heute versieht Hans Körner, Stadtführer von Güstrow, dieses Amt, um den Gästen diese Tradition nahezubringen und an die alten Zeiten zu erinnern.

40.000 Einwohner zählte einst die Stadt. Heute sind es nur noch 30.000. Zehntausend wohnen dort nicht mehr. Die Arbeit reichte nicht mehr aus. Güstrow wurde 1226 das erste Mal urkundlich erwähnt, wuchs allmählich zu einer kleinen befestigten Stadt und war immer eine Handelsstadt an der Kreuzung mehrerer Handelswege. Nach einer Landesteilung und dem Bau des Renaissanceschlosses unter Herzog Ulrich erlebte sie eine erste Blütezeit ab 1560.

Wie schon eingangs erwähnt, war die Stadt fünfzig Jahre zuvor durch einen großen Brand stark zerstört worden, so dass neue Straßen und Plätze angelegt wurden. Ca. 1700 erlosch die Güstrower Herzogslinie. Die Stadt behielt aber ihre überregionale Bedeutung für das Land Mecklenburg. Nach 1800 entwickelte sich Gewerbe und Industrie derartig, so dass in der Stadt Bauplatz fehlte. Die Stadttore und die Stadtmauer wurden entfernt, neue Straßen entstanden und die Bevölkerung wuchs zusehends.

Die Stolpersteine

Die Stolpersteine erinnern, erzählen und mahnen. 17 Messingplatten des Künstlers Gunter Dennig wurden 2009 – 2010 im Straßenpflaster verlegt. Sie erinnern an den Holocaust und an die Einzelschicksale von Menschen, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Jeder Anschauungsplatz schreibt seine Geschichte.

Namensherkunft

Der Name Güstrow kommt aus dem Altpolabischen, von Guscerov, was sich von guscer für Eidechse ableitet. Historisch wurde Güstrow auch bei seinem lateinischen Namen genannt: Gustrovium . Güstrow muss schon um 1100 bestanden haben, da Bischof Otto von Bamberg 1128 zwei Priester dorthin entsandte. Nach dem Deutschen Städtebuch gründete Fürst Heinrich von Rostock (Heinrich Borwin II.) die Stadt Güstrow um 1219 bis 1226 und verlieh ihr das Schweriner Stadtrecht.

Herzogliche Residenz im 16. und 17. Jahrhunderts 

Pfarrkirche

Pfarrkirche

 Die Reformation beendete mit der Einführung der lutherischen Lehre das katholische Leben in der Stadt. Nachdem 1524 in der Heiligen – Geist – Kapelle die erste lutherische Predigt gehalten worden war, überließen die Herzöge den Protestanten 1534 die Pfarrkirche. 1552 wurde im Dom die letzte katholische Messe gefeiert, nachdem der Landtag 1549 die protestantische Religion eingeführt hatte. Das Franziskanerkloster wurde aufgelöst, die Kirchen und Kapellen vor den Toren der Stadt abgerissen.

Schloss

Schloss Güstrow, eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser in Nordeuropa, überrascht mit seinem unerwartet südländischen Charme. Herzog Ulrich zu Mecklenburg ließ sich hier als Ersatz einer mittelalterlichen Burg ab 1558 eine herrschaftliche Residenz errichten. Die Baumeister, der italo-schlesische Franz Parr und später der Niederländer

Eingangsportal Schloss

Eingangsportal Schloss

Philipp Brandin, schufen eine imposante Vierflügelanlage, die italienische, französische und mitteleuropäische Architekturformen vereint.

Sie spiegelt zugleich Weltläufigkeit und politischen Führungsanspruch des Bauherren. Aus der Erbauungszeit haben sich prächtige Stuckdecken erhalten, die zu den bemerkenswertesten Deutschlands zählen.

Von 1628 bis bis 1631 war Schloss Güstrow Residenz Albrecht von Wallensteins. Mit ihm sollte der Barock triumphalen Einzug in

Inschrift über Renovierung 1604

Inschrift über Renovierung 1604

Güstrow halten. Wallensteins ehrgeizige Umgestaltungspläne scheiterten jedoch an der jähen Wendung seines politischen Schicksals. Die heutige geometrische Gartenanlage spiegelt noch immer die Gestaltungsideen seines Hofarchitekten Giovanni Pieroni Wider.

Die Gewölbe im Untergeschoss beherbergen eine der bedeutendsten musealen Mittelalter Sammlungen Norddeutschlands. Kostbare Kunstkammerstücke und herzogliche Jagd- und Prunkwaffen zeugen von der prachtvollen Ausstattung höfischen Lebens. In den frühen Tafel -, Wohn- und Empfangsräumen lassen Gemälde, Skulpturen und Mobiliar der Renaissance und des Barock den Glanz des ehemaligen Fürstensitzes wieder aufleben. Zu den europäischen Spitzenstücken zählen Werke von Cranach, Maerten de Vos und Tintoretto.

Deckelhumpen

Deckelhumpen

Flügelaltar mit thronender Madonna von Engeln umgeben 1520-30

Flügelaltar mit thronender Madonna von Engeln umgeben 1520-30

Geweihkartutschen aus der Spätrenaissance in der herzoglichen Stube des Güstrower Schloss

Geweihkartutschen aus der Spätrenaissance in der herzoglichen Stube des Güstrower Schloss

 Der Dom

Der Güstrower Dom wurde 1226 von Herzog Heinrich Borwin II. Auf seinem Sterbebett gestiftet. Mit dem Bau des Domes wurde 1226 bald nach seiner Stiftung begonnen. Die Weihe des Doms erfolgte nach seiner Fertigstellung im Jahre 1335 durch den Kamminer Bischof. Er war geplant als dreischiffige kreuzförmige Pfeilerbasilika aus Backstein. Der Übergang von der Romantik zur Gotik gibt dem Güstrower Dom eine besondere Spannung.

1533 hält die Reformation Einzug in Güstrow. In der Kirche der Bürgerschaft, der Pfarrkirche am Markt werden evangelische Predigten gehalten. 1549 wird Mecklenburg ein evangelisch – lutherisches Land. Nach der Vertreibung des Domkapitels wurden über Jahre im Dom keine Gottesdienste gehalten – der Dom verfiel. Die Pfarrkirche war zu dieser Zeit das geistliche Zentrum. Der Dom verwaiste. 1565 begann man mit seiner Renovierung. Nun wurde der Dom zur evangelischen Hofkirche.

Das Triumphkreuz ist eine niederdeutsche Arbeit aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Es hängt seit 2010 wieder im Triumphbogen. Am Kreuz sind 14 angedeutete Knospen, die das Zeichen des Todes zum Baum des Lebens verwandeln.

Der Levitenstuhl ist um 1430 entstanden und gehört zum Chorgestühl. Der Flügelaltar ist um 1500 in den Dom gekommen und stammt aus dem Kreis des Hamburger Bildschnitzers Hinrich Bornemann. Die Kanzel aus Sandstein ist das erste Werk im Dom nach der Reformation, was die Bedeutung des Wortes für die neue Zeit unterstreicht.

Güstower Dom

Güstower Dom

Flügelaltar

Flügelaltar

Im Dom

Im Dom

Im Dom

Im Dom

Ernst Barlach Der Schwebende zum Gedenken an die Opfer des 1.Weltkrieges

Ernst Barlach Der Schwebende zum Gedenken an die Opfer des 1.Weltkrieges

Tauf Fünte

Tauf Fünte

Taufbecken

Taufbecken

Die Heilig-Geist-Kirche

Die Heilig-Geist-Kirche wird als Hospitalstiftung erstmalig 1308 erwähnt. Der vorhandene Bau wurde 1313 begonnen. Das zweigeschossige Gebäude ist im Stil der gotischen Backsteinarchitektur als erste städtisches Krankenhaus und Pflegeheim gebaut worden. Umfangreiche Originalsubstanz macht diesen Hospital-und Kapellenbau zu einem bedeutenden mittelalterlichen Baudenkmal in Mecklenburg.

Ab 1524 wurde das Haus als Kirche bekannt, in der 1525 der erste lutherische Gottesdienst in Güstrow gefeiert wurde. Die barocke Bohlendielendecke mit illusionistischer Kassettierung, sowie Reste eines gotischen Randfrieses, die wie Fragmente einer Kreuzigungsdarstellung im Altarraum und einer symbolischen Grabanlage aussehen,wurden bei der letzten Sanierung in den Jahren 2006/2007 freigelegt.

Die Krippe ist aus Kamerun.Sie wurde in der Mission Prebyterian Curch hergestellt. Das Material ist aus Ton derr stark gebrannnt wurde.

Die Krippe ist aus Kamerun.Sie wurde in der Mission Prebyterian Curch hergestellt. Das Material ist aus Ton derr stark gebrannnt wurde.

Mit der Nutzung des Krippenmuseum hat die Heilig-Geist-Kirche wieder eine würdige Bestimmung erhalten. Das Museum beherbergt Weihnachtskrippen aus aller Welt. Die Mechthild – und DR. Rudolf Ringguth-Stiftung hat über 40 Jahre in 60 Ländern Weihnachtkrippen gesammelt. Zur Sammlung zählen rund 350 Krippen aller Kontinente. Die Krippen wurden von Künstlern, die mit ortstypischen Materialien und ihrer Kunstfertigkeit, sowie der eigenen Glaubensauffassung die Weihnachtsgeschichte gestaltet.

Die Pfarrkirche

Die Pfarrkirche St. Marien auf dem Markt wurde 1308 das erste Mal urkundlich erwähnt. Anfang des 16. Jahrhunderts ist die Kirche dreimal durch Stadtbrände zerstört worden.

Pfarrkirche

Pfarrkirche

Seit 1533 wird in der Kirche lutherisch gepredigt. 1690 erhielt sie den barocken Turmhelm. 1880 – 1883 erfuhr St. Marien durch Hofbaurat Daniel in einer grundlegenden Überbauung die heutige Gestalt als dreischiffige Hallenkirche. Vom Kirchturm bietet sich ein herrlicher Blick über die Stadt und ihre reizvolle Umgebung.

Altar des Brüsseler Meister Jan Bormann

Altar des Brüsseler Meister Jan Bormann

In der Pfarrkirche St Martin

In der Pfarrkirche St Martin

 Stadtführung durch Güstrow
Sehr zu empfehlen ins eine Stadtführung durch die wunderbare Altstadt von Güstrow. Die beeindruckenden historischen

Gedenktafel an den russischen Zar Peter der I.

Gedenktafel an den russischen Zar Peter der I.

Sehenswürdigkeiten, wie das Renaissance – Schloss mit seinem herrlichen Garten, der Dom mit dem Schwebenden Engel, die Gertrudenkapelle und viele weitere Gedenkstätten. In der Cleviner Straße wohnte einst der russische Zar Peter der I. Eine Gedenktafel am Haus erinnert daran.

Die Gertrudenkapelle

Die Gertrudenkapelle wurde Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 15. Jahrhunderts ursprünglich als Fachwerkskonstruktion mit Backsteinmauerwerk außerhalb der Stadtmauer errichtet. Sie diente als Wallfahrtskapelle. Seit Oktober 1953 beherbergt der Backsteinsaal ein Museum für Werke des Bildhauers Ernst Barlach.

Getraudenkapelle

Getraudenkapelle

Güstrow ist ein Ort, wo man leben kann. Diese wunderschöne Stadt wurde 2011 als familienfreundliche Kommune in Mecklenburg-Vorpommern vom Ministerium für Soziales und Gesundheit ausgezeichnet. Im Laufe der 780 – jährigen Geschichte hat Güstrow eine Reihe von Beinamen erhalten. „Residenzstadt„, „Klein Paris„, „Herz Mecklenburg„ usw. Seit 2006 darf sich Güstrow offiziell „Barlachstadt Güstrow„ nennen. Wer auf Spurensuche geht, kann sich davon überzeugen.

Ernst Barlach, sein Leben und seine Werke

Ernst Barlach wurde am 02.02. 1870 in Wedel geboren. Sein Vater war Arzt, die Mutter

Der Bettler

Der Bettler

Hausfrau. Sehr zeitig fiel den Eltern die Begabung ihres Sohnes auf. Er studierte 1891 an der Akademie in Dresden und wurde bald Meisterschüler von Robert Diez. Er war Maler, Bildhauer und Schriftsteller. Er war ein vielseitiger Künstler. Sein Repertoire umfasste viele Plastiken, darunter Denkmale in Güstrow, Kiel, Magdeburg und Lübeck.

Eine Fülle von Zeichnungen, Druckgrafiken, Dramen, Prosa und Briefe wurden nach seinem Tod aufbewahrt. Der Barlach – Nachlass wurde nach der Wiedervereinigung Deutschlands als Ausgangspunkt für die Gründung der „Ernst Barlach-Stiftung Güstrow„. Jährlich besuchen 40.000 – 50.000 Gäste das Güstrower Barlach – Museum. Barlachs Werke spiegeln eine elementare Befindlichkeit des Menschen wider. Die von ihm bevorzugte Gestaltungsform ist die Gewandfigur. 450 Plastiken, mehr als 2000 Zeichnungen sowie 100 Skizzen zählen zu seinem Nachlass, zu dem auch Holzschnitte, Lithographien Druckgrafiken und Buchkunst gehören.

Plastik Wanderer im Wind

Plastik Wanderer im Wind

Sein literarisches Schaffen umfasst viele Werke. „Der tote Tag„, „Der Findling„, „Der blaue Boll„, Romane wie „Der gestohlene Mond„ und „Reise ins Herz„. Barlachs berühmtestes Werk „Der Schwebende Engel„ wurde von ihm ihm im Jahr 1927 geschaffen. Eine bronzene Skulptur mit dem Abbild des Gesichtes von Käthe Kollwitz. Mit ihr war er befreundet. Der Erstguss wurde von den Nazis eingeschmolzen, da er nach deren Kunstverständnis als entartete Kunst galt. 1942 wurde ein Zweitguss hergestellt, den Freunde von Barlach in der Lüneburger Heide versteckten. Der Zweitguss befindet sich seit 1952 in der Kölner Antoniterkirche. Er schwebt über einer Steinplatte, in die die Jahreszeiten beider Weltkriege eingraviert wurden. Der Drittguss befindet sich in Güstrow. Als Vorlage zu diesem Guss diente der Kölner Zweitguss. Seit dem 8. März 1953 schwebt er wieder an seinem ursprünglichen Ort im Güstrower Dom.

Seine gute Auftragslage ende der zwanziger Jahre machte es erforderlich, für seine umfangreichen aufwendigen Arbeiten, eine Entsprechende Werkstattbedingung zu schaffen.1930 / 31 ließ sich Barlach ein Atelierhaus mit Wohnung am Güstrower Inselsee bauen. Durch die politischen Veränderung, die ihn überrollten, blieben unerwartet die Aufträge aus. Er nutzte die Werkstatträume allein und blieb im Nebenhaus bei seiner Lebensgefährtin Marga Böhmer wohnen.

Im Park Hintergrund Mutter Erde

Im Park Hintergrund Mutter Erde

Die Nationalsozialisten trieben den Künstler in die Isolation. Er gehörte zu den größten Künstlern Deutschlands. Am 24. 10. 1938 verstarb ernst Barlach, er litt unter schweren Depressionen. 1953 wurde in der Gertrudenkapelle eine Gedenkstätte eröffnet.
Skulpturen und Plastiken, wie „Der Apostel„ (1925 aus Holz) „Die gefesselte Hexe„ (1926 aus Holz), „Der lesende Klosterschüler„ (1930 aus Holz) und vieles mehr, haben einen würdigen Platz gefunden.

Öffnungszeiten:

April-Juni, September- Oktober: Die. – So. 10.00 – 17.00 Uhr
Juli – August täglich 10.00 – 17.00 Uhr
November – März Die. – So. 11.00 – 16.00 Uhr

Tel.: 03843 68300
www.Ernst-Barlach.de

Für Blinde und Sehbehinderte : Tastführungen in der Gertrudenkapelle und im Barlach Atelierhaus nach Anmeldung möglich.

Mit dem Kutter auf See

Der Ausflugskutter „Hermann Schröder„ macht vom Mai bis Oktober Rundreisen auf dem Inselsee. Zwischen dem Fährhaus und dem Kurhaus wurde durch finanzielle Mittel des damaligen Besitzers des Kurhauses Hermann Schröder ein Kanal angelegt, um Gäste zum Kurhaus zu bringen. 1924 fanden die ersten Motorbootfahrten statt. Ein großes Ereignis zu dieser Zeit. Mit den sechziger und siebziger Jahren entwickelte sich die Idee immer weiter. Das Fährschiff „Freundschaft„ kam zum Einsatz. Mit der Indienststellung des elektrisch betriebenen Kutters wurde der Schiffsverkehr mit Verbrennungsmotoren eingestellt. Um Radfahrern und Fußgängern die Überquerung des Kanals zu ermöglichen, wurde eine handbetriebene Drehbrücke errichtet, deren Bedienung allein schon sehenswert ist.

Kutter

Kutter

Der Kutter „Hermann Schröder„ kann 20 Personen befördern. Ausgangspunkt ist das Fährhaus Güstrow. Bei Spaß und Unterhaltung „schaukelt„ der Charterkutter zwei Stunden vom Kanal in den Inselsee. Auch ganztägig können Sie das Boot mieten. Wenn Interesse besteht, wird gegrillt und es gibt auch Wein und Bier. Genießen Sie vom Wasser aus die herrliche Landschaft und tanken Sie die saubere Luft. Ein Urlaubsspaß, den man sich gönnen sollte.

Anfragen und Buchungen für Charterfahrten:
Tel.: 038458/811 oder
info@wander-aktivtour.de

Bootshaus

Bootshaus

Bootshaus

Bootshaus

               Nachtwächterführung

Nachtwächter Herr Kömer

Nachtwächter Herr Kömer

Die Nachtwächterführung ist die Wiederbelebung einer alten Tradition, die jetzt durch die Touristen gern angenommen wird. Mit Laterne und historischem Kostüm geht es mit viel Romantik zu allen geschichtlichen Anschauungsplätzen.

Nutzen Sie die Gelegenheit und kehren Sie in eines der zahlreichen Restaurants ein. Die Gastronomie in Güstrow ist ausgezeichnet, z. B. Die Barlach – Stuben.

Herr Kruschkowski mit seinen Mitarbeiter Barlach Stuben

Herr Kruschkowski mit seinen Mitarbeiter Barlach Stuben

Hier brutzelt der Inhaber und Gourmet – Koch Dieter Krischkowski selber, alles Bio-Produkte ohne Geschmacksverstärker. Das Restaurant bietet bis zu 120 Gästen Platz, bei Großveranstaltungen bis zu 400 Personen. Das Restaurant ist gemütlich eingerichtet. Viel trägt dazu bei, dass der Chefkoch Dieter Krischkowski ein lebenslustiger Mensch ist.
Ein Restaurant der feinsten Klasse.

Restaurant Barlach – Stuben
Plauer Str. 7 in Güstrow
Tel.: 03843 684881
Öffnungszeiten:
Täglich von 11.30 – 15.00 Uhr 17.30 – 24.00 Uhr

 Erlebnispfad durch die Barlachstadt

Die blauen Steine, die Sie durch die Stadt führen, geben Ihnen die Sicherheit, dass Sie nicht die Orientierung verlieren. Sie führen zu allen Sehenswürdigkeiten und Informationen.

Der Erlebnispark

Eine 200 Hektar große Wild – und Landschaftsparkanlage schmücken das Naturgebiet. Zwischen Hügeln, Wiesen, Moore, Fluss-und Bachläufen erfreuen Sie sich an der schönen mecklenburgischen Idylle. 1959 fing der Heimatpark ganz klein an. Damwild, Schwarzwild, sowie verschiedene Wasservögel fanden dort eine Heimat. 1992 wurde der Mecklenburgische Tierpark eine GmbH. Der Tierpark wurde immer größer, Exoten, wie Bären, Lamas holte man in den Wildpark mit heimischer Flora und Fauna. Freigehege wurden angelegt für das Damwild sowie für die Wölfe. Wanderwege, Lehrpfade, Lehrbiotope sowie Volieren und ein Streichelzoo erfreuen heute nicht nur die Kinder. Der Wild-und Naturpark wurde immer größer. 2009 entstand eine Raubtier WG für Bären, Wölfe, Luchse und Wildkatzen. Abenteuerlich wird es beim Besteigen der kunstgerechten Wolfshöhlen und Wurzeltunnel. Ein besonderes Highlight ist die abendliche Wanderung zu den Wölfen und Eulen.
Termin nur auf Anmeldung.
www.nup-guestrow.de
Tel.: 03843 24680

Auch für Kinder gibt es viel Spiel und Spaß. Die Tiere im Streichelzoo mit seinen Pferden, Eseln, Ziegen und Meerschweinchen bringen viel Geduld auf und sind ganz zahm. Im Besucherzentrum erwartet Sie eine Wasser-Ausstellung, Wissenswertes zum nassen Element. Ein kleiner Bach verläuft mitten durchs Haus. Aufgestellte Mikroskope laden zum Entdecken und Forschen ein. Der AQUA – Tunnel mit seinem Süßwasser macht es möglich, die Unterwasserwelt zu beobachten. Hechte, Forellen und Zander warten ungeduldig auf Futter. Täglich führen Taucher die Schaufütterungen am AQUA – Tunnel durch. Der Wild-und Erlebnispark wurde mehrfach ausgezeichnet. Ein Besuch in der unberührten Natur mit seiner umfassenden Schönheit bleibt ein unvergessliches Erlebnis.
Alle Anfragen richten Sie bitte an den :

Natur – und Umweltpark Güstrow GmbH
Verbindungschaussee 1
18273 Güstrow Tel.: 03843 6999510
Fax: 03843 246820

Parkplätze sind ausreichend für PKW, Busse und Behindertenfahrzeuge kostenfrei vorhanden. Alle Wege sind Barrierefrei Für Sehbehinderte sind Tafel mit Blindenschrift vorhanden.

www.nop-guestrow.de
info@guestrow.de

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Wolf

Wolf

Bär

Bär

Storch

Storch

Kurhaus am Inselsee

1913 hat Hermann Schröder den Grundstein für das „Kurhotel Waldhaus„ gelegt. Am 3. Juli 1414 wurde es eröffnet und fand großen Zuspruch. Der 1. Weltkrieg brach aus und Hermann Schröder musste zum Militärdienst. Nach dem 1. Weltkrieg florierte das Haus wieder gut, bis der 2. Weltkrieg kam. Dann wurde es für die Öffentlichkeit geschlossen, ein Lazarett wurde daraus. Nach Kriegsende betrieb Hermann Schröder sein Hotel weiter, verkaufte es aber 1976 an die DDR. Er verstarb 1977. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands versuchte das Ehepaar Hinz das Haus zu sanieren. 2002 wurde dann endlich nach vielen Qualen das schöne Kurhaus Inselsee fertiggestellt. Das traditionsreiche „Kurhaus am Inselsee„ ist die erste Adresse in Güstrow. Die geschmackvoll eingerichteten Zimmer strahlen Eleganz und Komfort aus. Bei Wellness, Dampfbad und Whirlpool können Sie entspannen und die Seele baumeln lassen.

Das Hotel bietet eine besondere Schönheit. Die Zimmer sind teilweise mit herrlichen Blick zum See ausgerichtet. Mit kulinarischen Köstlichkeiten werden Sie verwöhnt. In der Sommerzeit nehmen Sie Frühstück, Mittag-und Abendessen auf der Gartenterrasse ein. Bei einem herrlichen Sonnenuntergang genießen Sie eine erholsame Zeit. Nicht nur die gute Küche hat sich herumgesprochen, sonder auch die nette Art der Mitarbeiter und vor allen Dingen die des sympathischen 42-jährigen Hotelier Erich-Alexander Hinz. Ein junger Mann mit Know how. Auch kann er auf sein zweites Hotel, das „Strandhaus„, stolz sein. Es befindet sich wenige Meter vom „Kurhaus Inselsee„ direkt am Inselsee entfernt und wurde erst 2013 eröffnet. Die 25 Hotelzimmer sind ebenfalls sehr modern eingerichtet mit See-oder Waldblick. Ein italienisches Restaurant lässt dem Gaumen auf Hochtouren kommen. Hausgemachte Pizza, Pasta und vieles mehr. Genießen Sie auch hier die Zeit und den schönen Ausblick.

Kurhaus am Inselsee
Heidberg 1
18273 Güstrow
Tel.: 03843 850-0
Fax: 03843 850-100
www.kurhaus-guestrow.de
hinz@kurhaus-guestrow.de

Strandhaus am Inselsee
Heidberg 5
18273 Güstrow
Tel.: 03843 850-200
Fax: 03843 850-100
www.strandhaus-guestrow.de
hinz@strandhaus-guestrow.de

 HotelierErich-Alexander Hinz

HotelierErich-Alexander Hinz

Zimmer im Kurhaus am Inselsee

Zimmer im Kurhaus am Inselsee

Strandhaus am Inselhaus

Strandhaus am Inselhaus

Mit dem Fahrrad auf Exkursion

Kilometerlange Rad-und Wanderwege, vorbei an Wäldern Seen und Flüsse bringen Ihren Körper so richtig in Schwung. Tauchen Sie ein in die saubere frische Luft. Die 14 schönsten Radtouren der Region finden Sie in der Radlerbroschüre in der Information in Güstrow. Güstrow ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das reizvolle Umland. Die Radfernwege Berlin – Kopenhagen, Hamburg – Rügen führen direkt durch die Güstrower Altstadt am „Hotel am Schlosspark„ vorbei. Die Mecklenburger Seenplatte bis hin zur Ostsee bietet die schönsten Radwege an. Eine Fahrrad – Mietstation befindet sich im Gästehaus am Schlosspark. Nützliches rund um das Fahrrad, E-Bikes, Kanuverleih und Bootstouren bietet Sven – Erik Muskulus an.

Mobil 0170 554 355 3 / 0384 588011
www.gaestehaus-guestrow.de

Hotel & Gästehaus am Schlosspark

Das Hotel liegt am Rande der historischen Altstadt, mit Blick auf das prachtvolle Schloss und seinem Garten. Das Hotel ist ein gepflegtes 3-Sterne Hotel. Aus einem Krankenhaus aus dem 19. Jahrhundert wurde ein idyllisches gepflegtes Hotel. Die Preise sind moderat. Darum ist es auch so beliebt. Ab 1.Juni wird es mit der Greenline-Kette als 3-Sternehotel an den Start gehen. Durch die zentrale Lage unweit der A19 / 20 ist Güstrow für Tagungen und Seminare bequem zu erreichen. Das neue Hotel verfügt über 113 Zimmer in den Kategorien Standard und Economy. Der Wintergarten hat Blick auf das Schloss. Das Abendessen wird in Buffetform gereicht. Das Hotel bietet einen Tagungsraum für 100 Personen an. Das ehemalige Heizhaus wird ein moderner Veranstaltungsraum für Tagungen und Feierlichkeiten bis zu 80 Personen. Der Geschäftsführer ist voller Zuversicht. Es wird ein Mittelklassehotel was normal bezahlbar ist. Viele Unterhaltungen wie Tanzabende und ähnliches werden geboten.

Buchungen und Information:
Hotel am Schlosspark Güstrower
Neuwieder Weg
18273 Güstrower
Tel.: 03843 245990
Fax: 03843 245992
info@gaestehaus-guestrow.de
www.gaestehaus-guestrow.de

 Cafe Kipper

Auch das Café Küpper schreibt eine Geschichte. Das urige Café liegt ganz versteckt in einem wunderschön, grün bewachsenen Hinterhof. Im Oktober 1887 wurde das Geschäft von dem Konditor Kowatsch gegründet. 1887 bereits übernahm der Konditormeister Ferdinand Hagemeister, der das Konditorhandwerk gelernt hat die weiter Führung. Nach 40 Jahren wurde das Geschäft dem Schwiegersohn Emil Küpper übertragen. Bereits 1956 übernahm seine Tochter mit ihrem Mann, Konditormeister Katelhöhn das Café. Für Kaffee-und Kuchenliebhaber wurde es ein beliebter Treffpunkt. Man nannte es auch das „Scheidungscafe„, hervorgerufen durch die unmittelbare Nähe des Gerichtes. Das Café mit dem gewissen Etwas. Genießen Sie die hausgemachten Kuchen bei einer außergewöhnlich gemütlichen Atmosphäre.

An der Domstraße 15
18273 Güstrow
Tel.: 03843 682485

 Cafe Küpper

Cafe Küpper

Konditormeister Katelhöhn mit seinen Mitarbeiter

Konditormeister Katelhöhn mit seinen Mitarbeiter

Tourismus Güstrow

Der Tourismus Güstrow bietet Stadtrundfahrten und Stadtführungen an.
Ihre Fragen richten Sie bitte an:

Information Güstrow Tourismus e.v.
Franz-Parr-Platz 10
18273 Güstrow

Tel.: +493843 / 681023
Fax: +493843 / 682079
info@guestrow-tourismus.de
www.guestrow-tourismus.de

Copyright © 2014 Text: Petra Heiner
Copyright © 2014 Foto: Günter Meißner / MEDIENINFO-BERLIN.de

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