Intelligente Container

Im Rahmen des Logistik-Kongresses in Berlin wurde die Jettainer GmbH, ein international führender Servicepartner für ausgegliedertes Lademittelmanagement, zweiter Sieger im Wettbewerb um den Deutschen Logistik-Preis 2016.

 

Mit einer neuartigen Softwarelösung, die Jettainer in Zusammenarbeit mit der Universität Köln entwickelt hat, verbessert sich die Entscheidungsgrundlage zur Steuerung der weltweit rund 90.000 Container und Paletten, die Jettainer betreut, erheblich. Weltweit gibt es 900.000 Container für Luftfracht und Container.

 

Jettrainer ist verantwortlich für das komplette Lademittelmanagement von

23 Fluggesellschaften einschließlich Steuerung, Positionierung, Wartung und Instandhaltung. Das Unternehmen ist an mehr als 450 Flughafenstandorten im Einsatz.

 

„Wir sind sehr stolz, als mittelständisches Unternehmen diese renommierte Auszeichnung erhalten zu haben. In Anbetracht der großen Konkurrenz, die sich jährlich um die begehrte Auszeichnung bewirbt, sind wir über den zweiten Platz sehr glücklich. Unser Dank gilt dem kompletten Team sowie unseren Partnern von der Universität Köln“, sagte Carsten Hernig, Geschäftsführer der Jettainer GmbH.

 

Bei der Entwicklung eines digitalen Containers kooperiert Jettainer mit den IT-Experten von Lufthansa Industry Solutions. Ziel der Zusammenarbeit ist es, mittels Sensoren einen „intelligenten“ Container zu schaffen. Dieser soll jederzeit auffindbar und nachverfolgbar sein, eigenständig Temperaturänderungen, Schocks und andere externe Einflüsse messen sowie über seinen Zustand und den Zustand der Ware Auskunft geben. Durch digitale Steuerung soll die Produktivität der Lademitteln erhöht und die Kosten minimiert werden. Man rechnet mit einer Verwendungszeit der Container von zehn Jahren. Ein Container kann bei Anschaffung 500 Euro oder mehr kosten. Die Preisspanne reicht bis zu 2.500 Euro für einen Container.

 

Die neue Generation von Containern wird künftig unter anderem Wartungs- und Steuerungsprozesse beschleunigen. Gleichzeitig lassen sich dann auch die Urheber von Schäden leichter feststellen. Jährlich entstehen 300 Mio USD Schaden an den 900.000 Lademitteln, berichtete Martin Kraemer, zuständig für Marketing und Kommunikation, weshalb die Schadensprävention ein großes Thema ist. Insbesondere besteht das Risiko einer Beschädigung von Lademitteln im Flugzeug. Deshalb sollte dafür ein Bewußtsein bei den Abfertigern am Flughafen durch Training geschaffen werden.

 

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.