Kulinarische Erlebnisreise durch die Welt

 

Am 20. Januar 2017 öffnet die Grüne Woche in Berlin ihre Pforten. Es ist die größte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Die traditionsreichste und besucherstärkste Messe Berlins zeigt bis zum 29. Januar das größte Angebot an regionalen Spezialitäten aus allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland sowie dem Ausland. Partnerland ist in diesem Jahr Ungarn, das sich in Halle 10.2 präsentiert. Ein breites Angebot zeigt die Vielfalt der regionalen Produkte Ungarns. Im Restaurant werden ungarische traditionelle Gerichte des Landes, wie Lángos und Gulyás angeboten. Präsentiert werden auch die Weine des bekannten Anbaugebietes Tokaj.

 

Insgesamt 1.650 Aussteller aus 66 Ländern laden mit ihrem Genuss- und Produktangebot das Publikum zu einer kulinarischen Erlebnisreise um die Welt ein. Rund 400.000 Fach- und Privatbesucher werden von der Messe Berlin erwartet. Mit 118.000 Quadratmetern ist die zur Verfügung stehende Hallenfläche auf dem Berlin ExpoCenter City in den Messehallen unter dem Funkturm voll belegt.

 

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH, erklärte: „Spitzentreffen der internationalen Agrarpolitik und einzigartige Erlebniswelt für das Publikum: Zwischen diesen Polen bewegt sich die Grüne Woche auch diesem Jahr. Hier trifft Tradition auf Innovation. Das Faszinosum „Grüne Woche“ mobilisiert Hunderttausende Besucher und führt das weltweite Agrarbusiness nach Berlin. Diese Symbiose aus Fach- und Publikums-Event macht die Gründe Woche seit 1926 zum Dauerbrenner“.

 

Neu ist in diesem Jahr das Streetfood-Angebot in Halle 12, bei dem es sich um ein besonderes Nahrungs- und Genussmittelangebot handelt, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Dazu gehört auch der Erlebnis-Bauernhof in Halle 3.2, in der mehr als 50 Aussteller die moderne Landwirtschaft vorstellen. Im Mittelpunkt steht die wichtigste Mahlzeit des Tages: Das Frühstück. Gezeigt wird wie ein hochwertiges Frühstück mit Brot, Getreide, Wurst, Ei, Käse, Zucker, Mais und Milch entsteht. In originalgetreuen Nachbauten ist ein Rinderstall mit 15 Kühen und eine Schweinebucht mit acht Schweinen zu besichtigen. Bäcker und Fleischer werden vor Publikum Brötchen und Wurst herstellen.

 

„Die deutschen Landwirte leisten einen wichtigen Beitrag für die Wirtschaft unseres Landes, für den ländlichen Raum und für unsere Gesellschaft. Deshalb ist unsere Landwirtschaft eine Zukunftsbranche, auch wenn die wirtschaftliche Lage auf den Bauernhöfen in den zurückliegenden beiden Jahren extrem angespannt war. Es stimmt uns zuversichtlich, dass es zu Jahresbeginn auf den Agrarmärkten Zeichen der Besserung gibt. Wir sind jedenfalls fest entschlossen, unsere Betriebe aktiv weiter zu entwickeln. Dabei geht es unseren Bauern um die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, bessere Markt Bedingungen, eine praxisorientierte, entbürokratisierte Agrarpolitik und um die ständige Weiterentwicklung von Tierhaltung und Pflanzenbau. Besonders die Haltungsbedingungen der Nutztiere, Tierwohl und Tiergesundheit stehen im Fokus unserer Tierhalter“, erläuterte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV).

 

In der Tierhalle 25 gibt es Vorführungen von Milch- und Fleischrindern alter und neuer Zuchtrichtung. Ursprung und Vorzüge verschiedener Rassen von Schafen und Ziegen stehen dort ebenso auf dem Programm wie die nachhaltige Waldbewirtschaftung mit Tieren. Daneben gibt es alte Haustierrassen zu sehen, wie Enten, Thüringer Waldziegen, das Schwäbisch-Hällische Schwein, das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind, Haus- und Poitou-Esel, das Rheinisch-Deutsche Kaltblut sowie Rotes Höhenvieh. Die Heimtierschau ist in Halle 26 zu finden, wo immer wieder interessante Hundevorführungen stattfinden.

 

Die beim Publikum sehr beliebte Blumenhalle ist in Halle 2.2. Die Schau von duftenden Frühlingsblühern steht in diesem Jahr im Zeichen der Reformation. Dazu paßt das Motto der Halle. „Das Paradies ist überall“. Mit rund 6.000 Orchideen, 3.000 Tulpen, 25.000 Chrysanthemen, 4.000 Hyazinthen sowie Narzissen, Lavendel, Flieder, Rosen und Rhododendron wurde das Motto umgesetzt.

Brandenburg-Halle Foto: gm

Die Messe ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet 14 Euro, Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Ermäßigte Karten für Schüler und Studenten kosten zehn Euro und an den Sonntagen nur fünf Euro. Ab 14 Uhr gibt es täglich die Happy Hour-Karte für zehn Euro (nicht Samstag oder Sonntag); die Dauerkarte kostet 42 Euro.

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.