Müller reist nach Ulan Bator

 Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hält sich am 17. und

  1. Juli 2017 auf Einladung seines Amtskollegen Batbold Sundai in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, auf. Der Gouverneur und Bürgermeister von Ulan Bator hatte erst am 24. März 2017 Berlin besucht.

 

Michael Müller erklärte: „Ulan Bator steht vor Problemen mit den Folgen starker Zuwanderung, wachsenden Verkehrs und zunehmender Luftverschmutzung. Deshalb ist es ganz klar, dass mein Gastgeber und ich unter dem Stichwort Stadtentwicklung besonders in diesen Themenbereichen ausloten werden, welche konkreten Wege des Erfahrungsaustausch und der Zusammenarbeit sich ergeben können“.

 

Der Regierende Bürgermeister sagte weiter: „Schwerpunkt meines Programms ist darüber hinaus das Thema Bildung. Neben der Berufsbildung geht es um die Förderung der Beziehungen der Humboldt Universität und der Staatlichen Universität der Mongolei. Deshalb freue ich mich besonders, dass Sabine Kunst, die Präsidentin der Humboldt Universität, mich begleitet. Gemeinsam werden wir erörtern, wie die Kooperation weiter entwickelt werden kann“.

 

Müller knüpft an einen Besuch der Bundeskanzlerin von Juli 2016 an, um die guten und jahrelangen Beziehungen zwischen der Mongolei und Deutschland sowie zwischen Ulan Bator und Berlin zu festigen.

 

Zum Auftakt seines Besuchs begegnet der Regierende Bürgermeister dem Stadtplanungsamt von Ulan Bator und erhält Erläuterungen zu Themen der Stadtentwicklung. Am Mittag folgt Müller einer Einladung des stellvertretenden Bürgermeisters P. Bayarkhuu zu einem Essen zum Meinungsaustausch mit den Leitern der Abteilungen Internationales, Stadtplanung und Öffentliche Verkehrsinfrastruktur. Dem schließt sich das Gespräch mit Ulan Bators Bürgermeister Batbold an.

 

Auf einer zweistündigen Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, unter anderem gemeinsam mit Bürgermeister Batbold, spricht der Regierende Bürgermeister über „Berlins Chancen und Herausforderungen als wachsende Stadt“. Der Stadtplaner Ya. Somkhuu stellt in seinem Beitrag die Frage „Voneinander lernen? Wachsende Städte in Deutschland und der Mongolei“. Zum Auditorium von Paneldiskussion und Fragerunde gehören Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung von Ulan Bator und anderer Städte des Landes, Mitglieder des nationalen Parlaments, Wissenschaftsvertreterinnen und -vertreter sowie Personal von Nichtregierungsorganisationen.

 

Dem Besuch des Gandan-Klosters, das zu den wichtigsten buddhistischen Klöstern des Landes gehört und in dem das Goethe-Institut ein Projekt zu Erhaltung von Kulturerbe durchführt, schließt sich ein Abendessen des Regierenden mit seinem Amtskollegen an.

 

Am Tag darauf führt Michael Müller unter anderem ein Gespräch mit der stellvertretenden Außenministerin der Mongolei, S. Battsetseg. Am Vormittag besucht der auch als Wissenschaftssenator amtierende Regierende Bürgermeister im Beisein der Präsidentin der Humboldt-Universität die Staatliche Universität der Mongolei. Im Mittelpunkt des Besuchs steht eine größere Gesprächsrunde zu Fragen der Wissenschaftskooperation, auf der neben Müller auch Professor Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst und ihr Amtskollege Statements abgeben. Zum Zuhörerkreis gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Absolventinnen und Absolventen sowie Studierende. Auf den folgenden Besuch des Gorkhi-Terelj Nationalparks folgt als Schlusspunkt des Besuchsprogramms der Empfang der Deutschen Botschaft.

 

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.