Nachhaltiger Tourismus

Die Vereinten Nationen erklärten das Jahr 2017 zum „Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung. Schon seit jeher ist ökonomischer, ökologischer und sozialverträglicher Tourismus ein wichtiges Thema auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin, der weltgrößten Reisemesse. In diesem Jahr ist die Bandbreite an Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Seminaren so groß wie nie. Wegweisende Themen auf dem ITB Berlin Kongress und auf dem Bühnen-Programm in Halle 4.1b sind Klimaschutz, sustainable Food & Beverage in der Hotellerie und in touristischen Destinationen sowie Menschenrechte und Kinderschutz.

 

Nachhaltigkeit ist längst kein Trend mehr, sondern ein fester Bestandteil auf der ITB Berlin. Das von der UNWTO verkündete Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung birgt Potenzial, die nötigen Veränderungen in der Branche einzuleiten. Ziel ist es, die „2030 Agenda für Nachhaltige Entwicklung“ und deren Nachhaltigkeitsziele in einem touristischen Kontext zu unterstützen. Die ITB Berlin wird auch in diesem Jahr wieder ihren Beitrag zu mehr Verantwortung und Nachhaltigkeit leisten“, sagte Rika Jean-Francois, CSR-Beauftragte der ITB Berlin.

 

Beim 12. Pow-Wow für Tourismusverantwortliche vom 8. bis 10. März 2017 in Halle 4.1b werden bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und Networking-Events aktuelle Themen rund um Umwelt- und Naturschutz wie Geopark, Wildlife- und Astrotourismus sowie sozialverträglicher Tourismus vorstellt und diskutiert. In einem Schwerpunktthema erklären Experten die Ursache und Folgen zunehmender Lichtverschmutzung durch künstliche Lichter. Keynotes, Best Practice-Beispiele und eine Talkshow geben Anregungen, wie die internationale Reiseindustrie nachhaltig und verantwortungsvoll agieren kann.

 

Botswana, das diesjährige Partnerland der ITB Berlin, gehört zu den Reisezielen mit natürlichem Nachthimmel frei von künstlichem Licht und Verschmutzung. Ebenso bekannt ist das afrikanische Land für seinen Tierarten-Reichtum und die größte Nashorn-Umsiedlung im südlichen Afrika, bei der die Tiere zum Schutz vor Wilderern in entlegene Gebiete gebracht wurden. Über das Projekt „Race for Rhinos“ informieren Tourismusexperten aus Botswana auf der Bühne in Halle 4.1b am ITB-Donnerstag.

 

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.