Richtfest im Panda Garden

 Richtfest Panda Garden Zoo Berlin vlnr: Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem, Regierender Bürgermeister Michael Müller, Botschafter Shi und Aufsichtsratsvorsitzender Frank Bruckmann  Foto: Zoo Berlin

 

An Anwesenheit von Mitarbeitern der chinesischen Botschaft, des Bundeskanzleramts, der Senatskanzlei und des Berliner Zoos sowie der beteiligten Bauhandwerker wurde das Richtfest des Panda-Gardens gefeiert. Gekommen waren auch der chinesische Botschafter Shi Mingde, der Regierende Bürgermeister Michael Müller, der Aufsichtsratsvorsitzende des Zoos, Frank Bruckmann und Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem.

Michael Müller sagte: „Berlin freut sich, dass wir dank des Engagements Chinas wieder die Freude haben werden, ein Panda-Paar in einem unserer Zoos zu haben. Die Tierfreundinnen und Tierfreunde unserer Stadt und die Gäste Berlins waren begeisterte Fans von Bao Bao und Yan Yan, und ich bin sicher, dass es bei unseren neuen Berliner Bären nicht anders sein wird. Die beiden Pandas dürfen sich auf einen enthusiastischen Empfang in Berlin, der Stadt mit dem Bären-Wappen, freuen. Und ich bin sicher, das Andreas Knieriem und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alles unternehmen werden, um die Ankunft und das Leben unserer beiden neuen Berliner Pandas so angenehm und vor allem so artgerecht wie nur irgend möglich zu machen“.

 

Müller betonte, das die Bären als Leihgabe für den Zoo zu erhalten ein Ausdruck der Verbundenheit zwischen China und Berlin und nur durch die Unterstützung durch die Bundesregierung und das Bundeskanzleramt möglich ist.

 

Der chinesische Botschafter Shi Mingde sagte, dass es ein besonderes Ereignis für Berlin, Deutschland und China ist, wenn Berlin wieder Panda-Bären bekommt., was nur durch eine Vereinbarung zwischen dem chinesischen Staatspräsidenten und der Bundeskanzlerin ermöglicht wurde. „Was man schwarz auf weiß hat, kann man getrost nach Hause tragen“. Der Botschafter wies darauf hin, dass in diesem Jahr der 45. Jahrestag der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland gefeiert werden kann.

 

Dr. Andreas Knieriem ist als Zoodirektor voller Vorfreude auf die Ankunft der Pandas. In der englischen Sprache werden die Großen Pandas als großartige Pandas bezeichnet; großartig wird auch die neue Anlage für die Panda-Bären werden. Man ist bisher nicht nur im Kostenrahmen von geplanten rund

10 Millionen Euro geblieben, sondern auch im Terminplan. Schließlich wird auch samstags und sonntags am Panda-Garten gearbeitet, was ihm die Baulärm verrät. Knieriem hofft sehr, dass sich die Pandas in Berlin wohlfühlen werden.

 

Frank Bruckmann vom Zoo-Aufsichtsrat erklärte: „Es ist uns als Bauherren eine Ehre, den Regierenden Bürgermeister Michael Müller und den chinesischen Botschaft Shi Mingde bei diesem wichtigen Etappenziel begrüßen zu können“.

 

Der Polier Mirko Vegelahn dankte in seinem Richtspruch den Handwerkern, Planern und Bauherren, die gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister und dem chinesischen Botschaft den letzten symbolischen Nagel einschlugen, bevor die Richtkrone über dem Pandahaus gehisst wurde.

 

Der Zoo Berlin bekommt für 15 Jahre ein Panda-Pärchen aus China und ist damit der einzige Zoo in Deutschland, in dem Große Panda gehalten werden. Zuvor muss jedoch ein Zucht-Leihvertrag abgeschlossen werden, der unter anderem die Kompensationssumme regelt, die der Zoo zahlen muss. Die Höhe des Betrages ist vertraulich und wird nicht veröffentlicht. Mit dem Geld finanziert die chinesische Regierung Artenschutzprojekte rund um den Panda.

Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press

 

www.zoo-berlin.de/panda-blog

Foto: Zoo Berlin