Silvester wird geknabbert!

Zu Silvester gibt es viele Traditionen, die mit dem Genuß zusammenhängen. Neben dem Verzehr des traditionellen Silvester-Karpfens werden Gerichte vom Schwein aufgetischt, weil Schweine Glück bringen. Geflügel wird eher gemieden, da sonst „das Glück davonfliegt“. Süßes Gebäck, wie Krapfen und Pfannkuchen, auch Berliner genannt, gehören ebenfalls dazu.

 Knabberartikel zu Bier, Wein und Sekt dürfen am Silvesterabend natürlich nicht fehlen: Die Hersteller von Knabberartikeln in Deutschland freuen sich auf die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, denn in der letzten Woche des Jahres ist der Absatz von salzigen Snacks nach Schätzung der in der Fachsparte Knabberartikel des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. (BDSI) zusammengeschlossenen Hersteller fast doppelt so hoch wie in einer durchschnittlichen Woche im Laufe eines Jahres.

 Das zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für den Jahreswechsel 2016/2017. Danach ist der Dezember der umsatzstärkste Monat für Knabberartikel, gefolgt von dem umsatzschwächsten Monat Januar.

 Ganz besonders beliebt sind Knabbermischungen, die im Dezember dreimal so häufig gekauft werden wie in den übrigen Wochen. So werden nach Weihnachten nicht nur Geschenkgutscheine, das beliebteste Weihnachtsgeschenk zu dem Fest 2016, eingelöst oder Geschenke umgetauscht, sondern es wird auch gemeinsam für den Silvesterabend und die Silvesterparty eingekauft. Dabei greifen die Deutschen nicht nur auf die beliebten Traditionen wie Bleigießen oder Dinner for one zurück, sondern genießen gemeinsam mit Freunden und Familie vielfältige Knabbereien wie Kartoffelchips, Erdnussflips, Salzstangen, Kräcker oder Nuss-Snacks.

 Der BDSI ist die Interessenvertretung von über 200 meist mittelständischen Unternehmen der deutschen Süßwarenindustrie. Er ist sowohl Wirtschafts- als auch Arbeitgeberverband. Mit einem Anteil von 10 Prozent am Umsatz ist die Süßwarenindustrie die viertgrößte Branche der deutschen Ernährungsindustrie und stark exportorientiert. Die Süßwarenhersteller beschäftigen derzeit rund 50.000 Mitarbeiter.

 Ein Beitrag für Medieninfo Berlin von Edelgard Richter / Dela Press.