Tatort: Gefahrengebiet
Der letzte Fall von Susanne Bonard

Susanne Bonard (Corinna Harfouch, Bild) beim Überlebenstraining im Wald.
© rbb/Conny Klein, honorarfrei rbb Presse & Information
Fernsehfilm Deutschland 2026
Drehbuch & Regie: Mira Thiel
Mit Corinna Harfouch, Mark Waschke, Anne Ratte-Polle, Nils Kahnwald, Cynthia Micas, Catherine Stoyan, Johanna Polley, Trang Le Hong, Ercan Karacayli, Jasmin Tabatabai u.v.a.
Auf einer Industriebrache am Rande Berlins wird ein Obdachloser mit Bissspuren tot aufgefunden. Möglicherweise wurde er von einer Wölfin gerissen. Susanne Bonard (Corinna Harfouch) und Robert Karow (Mark Waschke) übernehmen die Ermittlung. Die Spaziergängerin Edda Odin (Catherine Stoyan) hat die Leiche beim morgendlichen Rundgang mit ihren Hunden entdeckt. Sie ist überzeugt davon, am Tatort einen Wolf gesehen zu haben.
Mit dieser Info schlagen Bonard und Karow den Wanderer Noah Farrell (Nils Kahnwald) in die Flucht. Als er von dem Wolf hört, bricht er sein Überlebenstraining bei Wildnislehrerin Prof. Dara Kimmerer (Anne Ratte-Polle) ab. Es ist Bonards letzter Fall, bevor sie in Rente geht. Kurzentschlossen und zum Unverständnis ihres Kollegen begleitet sie Prof. Kimmerer auf ihrer Tour durch den Wald. Während Bonard Survivaltraining macht, findet Karow heraus, dass das Opfer ermordet wurde. Die Bissspuren sind erst post mortem entstanden. Staatsanwältin Taghavi (Jasmin Tabatabai) macht Druck, ein freilaufender Wolf in Berlin? Das gibt Chaos.

Robert Karow (Mark Waschke, re.) trifft den Wildniswanderer Noah Farrell (Nils Kahnwald) wieder.
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Bonards Ehemann Kaya (Ercan Karacayli) ist beunruhigt, weil er seine Frau telefonisch nicht erreichen kann. Karow geht allen Nachfragen aus dem Weg und konzentriert sich auf den Fall. Er überprüft den Background des Toten, der bis vor Kurzem Soldat war, und trifft erneut auf den geheimnisvollen Wanderer. Auch Susanne Bonard kann ihre Ermittlerinnenrolle im Wald nicht sofort ablegen, obwohl die Natur ihr einiges abverlangt. Schlecht ausgerüstet, mit Kälte und Dunkelheit konfrontiert kreisen ihre Gedanken um den Toten und um ihren bevorstehenden Ausstieg aus der Mordkommission. Wer ist sie ohne ihren Beruf, dem sie in den vergangenen Jahren so viel geopfert hat? Das Ermittlerteam taucht ein in die Welt der Survivalisten und Prepper, denn jeder bereitet sich anders auf das Ende vor.
Gedreht wurde vom 22.10. bis 20.11.2024 u.a. in den Berliner Stadtteilen Grunewald, Mitte und am ehemaligen Flughafen Tegel. Im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) übernahm die PROVOBIS Gesellschaft für Film und Fernsehen mbH (Produzent Jens C. Susa) die Realisation. Die Redaktion liegt bei Verena Veihl (rbb).
Der „Tatort: Gefahrengebiet“ ist am 1. Februar 2026 um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen und im Anschluss 12 Monate in der ARD Mediathek abrufbar.
Quelle: rbb Presse & Information
