Festgala zum chinesischen Jahr des Feuerpferdes  

Aufgang Rotes Rathaus
Symbol Pferdejahr

Im Berliner Roten Rathaus war der Festsaal bis zum letzten Platz gefüllt. Das chinesische Kulturministerium hatte zum Auftakt des Neuen Jahres eingeladen. Volkskünstler aus der Provinz Hubei in Chinas Mitte gestalteten ein mitreißendes Musik- und Tanzprogramm. „Die Himmelsfee streut Blüten“, „Pferderennen“ oder „Welle um Welle auf dem Honghu-See“ waren nur drei von zehn hochkarätigen Programmpunkten.

Selbst die Sängerin Lu Yijun war extra von der Pekinger Oper dabei. So wurde zugleich der Bogen geschlagen zur seit 1994 bestehenden Städtepartnerschaft Berlin-Peking. Beim gegenseitigen Austausch und Kennenlernen hatte die Kultur immer einen hohen Stellenwert.

 Dies würdigte auch He Wenbo, Vizechef des chinesischen Kulturzentrums in Berlin. Er erwähnte auch den Austausch von Fachleuten und Schülern sowie die Kooperationen in der Wissenschaft.

Begrüßung

 Ein besonderer Höhepunkt – auch in der Arbeit des Kulturzentrums – das jährliche Frühlingsfest. Damit schloß sich der Kreis zum Jahr des Feuerpferdes, das Optimismus, Mut, Energie und Leidenschaft verkörpert. Ansporn, Faszination und Glücksgefühl zugleich für ein erfolgreiches Jahr.

Das Feuerpferd erscheint im Kalender nur alle 60 Jahre. Genau das macht 2026 so besonders – ein seltener Zyklus im chinesischen Tierkreis, in dem Tierzeichen und Element aufeinandertreffen.

Herr He Wenbo
Volkstanz vor dem Tempel

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