Königs Wusterhausen:
Wanderungen im Dahmeland
Wussten Sie, dass einst ein Kronprinz in Königs Wusterhausen einen Trupp von Soldaten rekrutierte, aus dem die Garde der Langen Kerls wurde? Erkunden Sie mit uns das Gebiet an der Dahme entlang der S-Bahn-Trasse zwischen Eichwalde und Königs Wusterhausen. Vielleicht kommen Sie dann auch an dem Schloss vorbei, in dem der spätere »Soldatenkönig« seine Jugendjahre verbrachte.Seit September 2000 ist das Schloss als Museum wieder geöffnet.Die Gegend um Königs Wusterhausen gehört zu den traditionellen Ausflugsgebieten der Berliner. Hier gibt es alles, was man sich für einen Tag der Erholung wünscht: Wasser, Wald, Wiesen und dazwischen immer wieder Ausflugsgaststätten.
Das Team von MEDIENINFO-BERLIN hat für Sie zwei Ausflugstipps.
1.Tipp: Der Wanderweg Zur Funkstation / 2.Tipp:Der Neue Mühle Wanderweg
Der Wanderweg zur Funkstation
4,9 km
S-Bhf Wildau – S-Bhf Königs Wusterhausen
Dieser Weg führt historisch Interessierte zu dem Ort, an dem am 22.12.1920 die erste Rundfunksendung Deutschlands in den Äther geschickt wurde.
Gehen Sie vom S-Bahnhof Wildau (Schwartzkopff-Siedlung!) durch die Eich- zur Bergstraße, an deren Ende die »Goethebahn« abzweigt (an der Dorfaue). Über die Autobahnbrücke geht es nun zum Funkerberg. Vom Wasserturm aus haben Sie eine weite Sicht ins Land. Gleich nebenan finden Sie die Funktechnik-Ausstellung mit ihren interessanten Raritäten. Entlang der Berliner Straße gelangen Sie zum historischen Zentrum von Königs Wusterhausen. Auf dem Weg zum Bahnhof kommen Sie am Jagdschloss Friedrich Wilhelms I., des »Soldatenkönigs« vorbei. Auch ein Besuch im gegenüberliegenden Heimatmuseum lohnt sich jeder Zeit. Gleich nebenan finden Sie das Sender- und Funktechnikmuseum mit seinen interessanten Raritäten.
Der Neue Mühle-Wanderweg
7f0 km
S-Bhf Königs Wusterhausen
Unser Wanderweg führt nach Neue Mühle, einem Ortsteil von Königs Wusterhausen, der von idyllischen Gewässern umgeben ist. Vom Bahnhof kommend unterqueren Sie die Bahnanlagen und biegen in den von gepflegten Gärten gesäumten Kirchsteig ein. Vorbei an »Riedels Gasthof«, einer traditionellen Ausflugsgaststätte mit Biergarten und Schiffsanlegestelle, kommen Sie zur 1886 erbauten Schleuse. Fußgänger haben hier ihre eigene erhöhte Brücke, von der aus Sie das Treiben auf dem Wasser beobachten können. Wer baden möchte, geht weiter über Zernsdorfer Str. und Uferpromenade zum Bad am Krimnicksee. Zurück geht es auf gleichem Weg, dann durch den Tiergarten, vorbei an der ehemaligen Fasanerie, auf einem Uferweg (Lehrpfad) am Krimnicksee entlang, durch tiefen Wald, die Storkower Str. überquerend, zum Senziger Luch, einer bezaubernden Wiesenlandschaft. Wieder zurück an der Straße gehen Sie links durch den Tiergarten, an der Kreuzung links zur Spukbrücke, den Fußweg geradeaus zum Kirchsteig und weiter zum Ausgangspunkt.
Das Team von MEDIENINFO-BERLIN wünscht Ihnen einen intressanten Ausflug. gm
