„Walking Football“ –

die neue Sportart für Ältere

Wer in der Jugend schon „gekickert“, der möchte auch im Alter nicht nur vor der Röhre sitzen. Die neue Sportart hat mit Tisch-Fußball absolut nichts zu tun. Anstatt dem Ball hinterherzurennen, muss beim Walking Football immer ein Fuß den Boden berühren. Das verlangt eine ganz andere Balltechnik.

Die neue Sportart gibt es in England schon seit zehn Jahren. Handspiel und Hochschüsse nicht erlaubt. So stoßen mit in der Zeit erlangten Behinderungen zum Walking Football. Aber auch jüngere Menschen mit Einschränkungen, körperlicher und intellektueller Art. Bewegung und Liebe zum Ball sind gefragt.

Walking Football bietet aber noch mehr – sozialpsychologische Aspekte. Raus aus der (Corona-) Isolation, rein in die soziale Interaktion.

Knapp zehn Vereine mit Gruppen zwischen acht und 30 Personen spielen in Berlin bereits Walking Football. Vorreiter in der Hauptstadt war der FV Wannsee Anfang vergangenen Jahres. Die Fußball-Woche brachte so z.B. einen ehemaligen Krankenpfleger Anfang 2020 zum Walking Football. Vor dem eigentlichen „Knödeln“ wird die Technik verfeinert, denn so aus dem Stand heraus klappt es nicht. Aber es macht einfach Spaß. Und gesund ist es auch.