Tipp:Mehrtagestouren rund um Bad Reichenhall, Oberbayern
Fernradweg meets Alpenstadt


Die Alpenstadt Bad Reichenhall mit ihren salzigen Wurzeln und Pendlertouren zwischen Bayern und Österreich bietet sich als Ausgangspunkt für mehrtägige Radtouren an. © Bad Reichenhall Tourismus & Stadtmarketing
Berchtesgadener Land, Chiemgau und Salzburger Land: Rund um Bad Reichenhall verlaufen einige der bekanntesten Fernradwege der Alpenregion. Der oberbayerische Purort eignet sich dabei sowohl als Ausgangspunkt als auch Zwischenstopp für mehrtägige Touren durch Bayern und Österreich. Nach langen Tagen im Sattel lockern AlpenSole und Thermenlandschaft der RupertusTherme müde Muskeln und Gelenke bevor es auf die nächste Etappe geht. www.bad-reichenhall.de
Salzschleife: Grenzüberschreitend auf historischen Spuren

Die Alte Saline markiert den Startpunkt der Salzschleife in Bad Reichenhall. Von hier führt die Route weiter durch das Berchtesgadener Land bis nach Salzburg und Hallein. © Bad Reichenhall Tourismus & Stadtmarketing
Seit April 2026 gehört zur Salzschleife eine neue grenzüberschreitende Verbindung: Der Abschnitt über Bad Reichenhall, den Berchtesgadener Talkessel, Salzburg und Hallein erweitert die Route auf mehr als 450 Kilometer. Als Teil der Wasser-Radlwege Oberbayerns folgt sie den historischen Handelsrouten entlang von Inn und Salzach. Ausgangspunkt in Bad Reichenhall ist die Alte Saline – jahrhundertelang Zentrum der Salzverarbeitung in der Region. Der imposante Backsteinbau im neoromanischen Stil mit seinen großen Wasserrädern und dem weitverzweigten Stollensystem gibt Einblicke in die Geschichte des „weißen Goldes“, bevor die Tour weiter zum Bergwerk in Berchtesgaden und in die Altstadt von Salzburg führt.
Länge: 450 km (3.800 Hm), Schwierigkeitsgrad: überwiegend mäßig
Mozart-Radweg: In Erinnerung an das Musikgenie
Der Mozart-Radweg verbindet auf rund 445 Kilometern Salzburg mit dem Berchtesgadener Land, dem Chiemgau und weiteren übergreifenden Regionen. Als Rundstrecke führt er in mehreren Abschnitten durch alpine Wege, Flusstäler und Seenlandschaften. Die 16 Etappen bleiben meist unter 50 Kilometern und lassen sich einzeln oder als längere Tour fahren. Bad Reichenhall ist im Streckenverlauf als 14. Station eingeplant. Dort finden sich auch Spuren der Mozart-Familie: Das ehemalige Wirtshaus Kaitl in Karlstein unterhalb des Thumsees galt einst als wichtige Raststation auf dem Weg ins Gebirge. Dort wechselten Postkutschen ihre Pferde und Reisende kehrten auf ein Bier aus den Lagerkellern der Reichenhaller Brauer ein – darunter wohl auch die Familie Mozart. Historische Aufzeichnungen erwähnen zudem Besuche im Münster St. Zeno, dessen Orgel bereits von „Klein Wollferl“ gespielt wurde, sowie das damalige Gradierwerk der Stadt. Wer die Nacht in der Stadt verbringt, trifft auf ein lebendiges Musikleben: Die Bad Reichenhaller Philharmoniker – das einzige philharmonische Kurorchester Deutschlands – geben im Sommer regelmäßig Konzerte im Königlichen Kurgarten. Zu den festen Programmpunkten gehören im Frühjahr die Mozart-Tage, die den Themenrahmen des Radwegs abseits des Sattels erlebbar machen.
Länge: 445 km (2.750 Hm), Schwierigkeitsgrad: mäßig
Watzmann-Hochkönig-Runde: Ins Hochgebirge für Fortgeschrittene
Die insgesamt 436 Kilometer lange Watzmann-Hochkönig-Runde richtet sich an erfahrene Mountainbiker und führt als zwölftägige, grenzüberschreitende Tour durch das alpine Gelände rund um zwei markante Gipfel der Region: den Watzmann auf bayerischer und den Hochkönig auf österreichischer Seite. Die Route verläuft überwiegend im Gebirge und verbindet Täler, Höhenlagen und anspruchsvolle Anstiege. Der Rundkurs teilt sich in eine nördliche und eine südliche Schleife. Die nördliche Variante umfasst rund 3.800 Höhenmeter und wird in der Regel in fünf Etappen gefahren. Die südliche Schleife ist mit knapp 8.000 Höhenmetern deutlich anspruchsvoller und verlangt eine sehr gute Kondition. Start- und Einstiegspunkte lassen sich flexibel wählen, unter anderem im Raum Bad Reichenhall und im Berchtesgadener Land. Gefahren wird auf Forstwegen, Schotterpassagen und längeren Anstiegen, die sichere Fahrtechnik und gute Tourenplanung voraussetzen.
Länge Nordschleife: 153 km (3.800 Hm); Länge Südschleife: 283 km (8.000 Hm)
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Über Bad Reichenhall. Reine Alpensole aus den Tiefen der Erde, saubere Luft, quellfrisches Mineralwasser, ein glasklarer See und Deutschlands erster zertifizierter Bergkurwald: Das sind die naturgegebenen Alleinstellungsmerkmale des Kurorts in Oberbayerns Südosten. Gemeinsam mit dem Sonnenplateau Bayerisch Gmain bildet Bad Reichenhall eines der authentischsten Wohlfühl-Refugien des Landes. Umgeben von den Berchtesgadener Alpen, steht es seit Jahrhunderten für Erholung und Wellness. Dabei entspannt die internationale Klientel in der RupertusTherme ebenso wie in Spahotels und Behandlungszentren. Entsprechend konzentriert sich Bad Reichenhall seit dem Marken-Relaunch zum Purort 2025 vor allem auf seine drei Fokusthemen Gesundheit, Natur und Alpenstadt. Deren Kulturangebot ist übrigens nicht zu unterschätzen. Neben Deutschlands einzigem philharmonischen Kurorchester gibt es dort eine eigene Kunstakademie. Zum Flanieren laden Parks, Bäderarchitektur sowie stilvolle Shopping-Möglichkeiten ein. Den besten Ausblick offeriert der Hausberg Predigtstuhl mit seiner historischen Kabinenseilbahn. Bad Reichenhall im Herzen der UNESCO-Biosphärenregion Berchtesgadener Land hat sich zudem sanfter Mobilität und dem Schutz seiner natürlichen Heilmittel verschrieben und ist damit „nachhaltig by nature“. www.bad-reichenhall.de
Das teilte uns die AHM Kommunikation mit
