Corona-TOURTIP: Straße der deutschen Sprache (4)

 Nach soviel Buch machen wir uns auf den Weg zur Muldestadt Grimma in Sachsen. Auch hier haben deutsche Literatur und deutsche Buchkunst geatmet. Hier ging Paul Gerhardt zur Fürsten-Schule St. Augustin, der Verleger Georg-Joachim Göschen gründete eine Druckerei und schuf sich seine eigene Idylle mit Gartenreich. Sein Anwesen, das Göschenhaus, wurde ab 1795 zum beliebten Treffpunkt u.a. von Schriftstellern, Künstlern

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Corona-TOURTIP: Straße der deutschen Sprache (3)

Nächste Station auf der Sprachstrasse ist Gräfenhainichen am Rande der Dübener Heide. Hier erinnert die Sprachgesellschaft an den großen Sohn der Stadt, Paul Gerhardt. Neben Martin Luther der größte protestantische Kirchenliederdichter aller Zeiten. Aus seiner Feder stammen 139 Lieder und Gedichte, die in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges den Menschen Trost, Mut und Zuversicht gaben. Im Verlauf der Jahrhunderte fanden

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Corona-TOURTIP: Straße der deutschen Sprache (2)

Nächste Station unserer Strassentour ist das Dorf Reppichau, ca. 12 km mit dem Auto auf der B 185. Hier begegnen wir dem Ritter und Rechtsgelehrten Eike von Repgow, den Schöpfer des bedeutendsten Rechtsbuchs des Mittelalters, des „Sachsenspiegels“. Ältestes größeres Sprachdenkmal in deutscher Prosa aus dem Jahr 1220. Sogar in 280 Versen gedichtet. Beeindruckend in Reppichau: Das „Kunstprojekt Spegel der Sassen“

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Corona-TOURTIP: Straße der deutschen Sprache (1)

Gegenwärtig bestimmen viele Sperrungen, Schlaglöcher, Stoppschilder und Umleitungen die Strecke. Corona bremst uns aus. Wir haben uns trotzdem auf diese spannende kulturelle Entdeckungsreise begeben. Besuch und Besichtigung mit Anmeldung. Diese touristische Route führt entlang sprachgeschichtlich bedeutsamer Orte durch Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Nordbayern. Vorrangig mitten durch Mitteldeutschland, der Schatzkammer des urdeutschen Sprachraums. Zugleich Wiege des Hochdeutschen: dank der Sächsischen Kanzleisprache

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Der Fernsehfilm der Woche

Von links: Anton Simhandl (Gerhard Wittmann) und Lukas Laim (Max Simonischek) verfolgen ein Handysignal. Copyright: ZDF/Michael Marhoffer Laim und die Tote im Teppich ZDF, Montag, 19. April 2021, 20.15 UhrZDFmediathek, ab Montag, 12. April 2021, 10.00 Uhr, für ein Jahr Ein neuer Fall der ZDF-Reihe mit Max Simonischek als Kommissar Lukas Laim und Gerhard Wittmann als sein Kollege Anton Simhandl.

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Tipp: Online-Shopping von BH, Slip & Co.: Widerruf möglich

Verbraucherzentrale erklärt, wann Hygieneschutz eine Rolle spielt Bei der Verbraucherzentrale landen immer wieder Beschwerden über Unternehmen, die die Rückgabe von online bestellter Unterwäsche aus hygienischen Gründen ablehnen. Doch Käufer:innen haben auch nach der Anprobe ein Widerrufsrecht. Stefanie Kahnert, Juristin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) erklärt, welche Regelungen gelten und was Betroffene tun können, wenn Anbieter das Widerrufsrecht nicht akzeptieren. Eine

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Kunst als Inspiration fürs Management

Was können Unternehmer und Manager voneinander lernen Professor Dr. Stephan Frucht, gelernter Musiker und Dirigent und heute Mitglied des Beirates einer Unternehmensberatung, hat kürzlich in einem bedeutenden Wirtschaftsmagazin seine Ansichten zu den zwei Welten Kunst und Wirtschaft, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein können, kund getan. Wer aber genauer hinschaut, der erkennt die wechselseitigen positiven Einflüsse, über die

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